MSC Trainingslehrgang mit Kornel Nemeth

 

Der MSC-Schefflenz „ plant “ ein Trainingslehrgang mit Cornel Nemeth auf dem MSC WM-Parcours.

Der Termin wäre am 21./22. März 2015, für Jugendfahrer ab 50 ccm und Erwachsene. Die Teilnahme an diesem Lehrgang würde nur für die aktiven MSC-Mitglieder stattfinden. Der Zweitages - Lehrgang mit Kornel Nemeth beträgt 180 € je Teilnehmer.

Die Anzahle der Teilnehmer ist auf 12 Personen beschränkt.

Bei Interesse meldet Euch bei

Harry Wansner Tel: 06293/7276

Mobil: 01743845789

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler

Enduro X Event beim Nikolaus-Enduro 2014 in Niederwürzbach

MSC – Pilot Marvin Möhler feierte Sieg bei winterlichen Temperaturen

 

Das Enduro X Events und die Motorradfreunde Neunkirchen e.V. (Saarland) veranstalteten zusammen am 06.12.2014 in Niederwürzbach das legendäre Nikolaus-Enduro – unbürokratisch, unkompliziert und lizenzfrei – Spaß haben, Enduro fahren und feiern galt das Motto. Auf die ehemalige Motocross WM Strecke konnte ein neuer Teilnehmerrekord verbuchen werden, der Ansturm war so groß, dass die Nennung vorzeitig geschlossen werden musste. Am Renntag kamen über 200 Fahrer aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Luxemburg ins Saarland gereist um ein letztes Mal in der Saison 2014 ihre Motoren zu starten. Der Wetterfrosch meinte es dieses Jahr gut mit den Fahrern und die Temperaturen am Nikolaustag waren im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich milder. Außerdem war es nicht ganz so schlammig wie im letzten Jahr. Das Team von Enduro X Events konnte im Vorfeld eine abwechslungsreiche Strecke stecken und hatte es geschafft das Beste aus dem schönen Gelände heraus zu holen. Schnelle Abschnitte gaben sich mit tiefen Rillen, engen Kehren und technisch anspruchsvollen Passagen, sodass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war. Das Nikolaus-Enduro war in verschiedenen Klassen aufgeteilt mit Solofahrer und Teams mit 2 Fahrern das ganze noch getrennt in 2 und 4 Takt Maschinen. Am Samstag morgen gingen drei Klassen, die Solofahrer Senioren über 50, Solofahrer 2 Takt und die Solofahrer 4 Takt, mit einer Renndistanz von 2 Stunden an den Start. Mit dabei in der 2 Takt-Klasse Marvin Möhler ( Kawasaki, Eberle Hot-Stuff Racing ) vom Motorsportclub Schefflenz im ADAC. Möhler kam gut vom Start weg und ging als 5. ins Rennen und konnte sich schon nach den ersten Kurven auf den 2. Platz nach vorne durchsetzen. Marvin Möhler fuhr ein fehlerfreies Rennen und war immer in Schlagdistanz zum Führenden Niko Harass vom Team Competition Engineering. In der vorletzten Runde konnte Möhler an Harass vorbeiziehen und die Führung übernehmen, somit konnte MSC Pilot Marvin Möhler das zweistunden Rennen der Zweitakter für sich entscheiden und wurde als Sieger abgewunken. Für Marvin Möhler endete hiermit eine erfolgreiche Rennsaison und geht motiviert, für die nächste Saison, in die Winterpause. Harry Wansner ( hawa )

 

 

 

 

MSC –Training

 

die Strecke ist für MSC-Mitglieder

 

 

„ GESPERRT “

 

 

bei guter Witterung kann

eine kurzfristige Öffnung

erfolgen !

 

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Achtung: Winterzeit

 

Mittwoch: 15°° bis 17°°

Samstag: 14°° bis 16°°

 

Jahresabschluss- und Nikolausfeier beim MSC Schefflenz,große Sportlerehrung dokumentiert erneut ein Super – Rennjahr 2014.

Der Motorsportclub Schefflenz im ADAC hatte zur Jahresabschluss- und Nikolausfeier in die „Harmonie“ nach Mittelschefflenz eingeladen. MSC Vorsitzender Uli Körber konnte die große MSC - Familie willkommen heißen,   sowie den Gastgeber, den Gesangverein „Eintracht Mittelschefflenz“.

Uli Körber begrüßte die Anwesenden und spendete auch viel Lob und Dank an alle MSC - Mitglieder für die Durchführung der diesjährigen Veranstaltungen und Gratulation an alle Aktiven des MSC - Schefflenz für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen. Körber begrüßte auch das Ehrenvortstandsmitglied Rüdiger Eberle und hieß auch RS-Fotograf Rudolf Schuler recht herzlich willkommen.

Nachdem man sich am warmen Buffet gestärkt hatte, kam der Nikolaus und der Mann mit dem schneeweißen Bart verteilte viele Geschenke, an die Kinder, die er in seinem Sack mitgebracht hatte.

Anschließend ehrte MSC - Sportleiter Harry Wansner die aktiven MSC-Sportler fuhr das Rennjahr 2014.

Über 50 MSC - Fahrer hatten sich in der „German Cross Country - Serie“

( GCC ) sowie der Motocross - Serie „ MSR “ eingeschrieben, Rennwochenende für Rennwochenende das stärkste Fahrerfeld auf fremden Rennstrecken. Große Erfolge mit vielen Podestplätzen bis hin zum erneuten Deutschen GCC- und Europa - Meister mit MSC - Multimeister Jörg Albrecht bei den XC Super - Senioren.

MSC - Pilot Gregor Schropp fuhr dieses Jahr eine sehr erfolgreiche GCC-Saison und wurde sensationeller Vize-Meister in der XC Sport 2 Klasse.

MSC - Nachwuchspilot Max Weber übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen und belegte den überraschenden 4. Meisterschaftsplatz in der GCC-Serie bei den XC-Junioren. Ebenso mit einem 4. Platz das GCC-Meisterschaftspodium nur knapp verfehlt MSC - Pilot Jarno Knaus in der XC Sport 3 Klasse.

Mit einem 6. Platz in der GCC-Meisterschaft fuhr MSC - Pilot Marvin Möhler noch in die Top - Ten in der XC Sport 1 Klasse. In der GCC-Damenklasse belegte die MSC -Rennamazone Jenny Poslovsky den sensationellen 6. Meisterschaftsplatz.

In der MSR – Motocross - Serie belegte MSC - Pilot Kevin Ernst den beeindruckenden 4. MSR - Meisterschaftsplatz in der MX 1 National Klasse und somit das begehrte MSR - Meisterschaftspodium nur knapp verfehlt.

Auch die MSC - Jugend fuhr erfolgreiche Rennen in der MSR und GCC Serie, MSC Pilot Leon Wolf erzielte in der MSR Serie den tollen 5. Platz bei den 85 ccm- Senioren.

Harry Wansner ehrte noch die anwesenden Fahrer für ihre sportlichen Leistungen: Tobias Riel, Moritz Trunk, Alexander Förschner, Christian Möhler, Peter Körber, Peter Held, Jörg Zechmeister, Wolfgang u. Nils Froede, Luca Wirth und Nico Wansner.

Pokale, Gutscheine und je ein Kettenspray wurden von den beiden MSC -Verantwortlichen Harry Wansner und Uli Körber verteilt. Zahlreiche Fahrer standen auf der Wertungsliste, Lob und Anerkennung für all diese Fahrer, die die Farben des MSC Schefflenz würdig vertraten. Zuletzt lobte Vorsitzender Uli Körber die gesamten

MSC Piloten führ ihre sportlichen Leistungen.

Besonders begrüßen durften die MSC`ler ihren Vereinskameraden Jan Froede. Jan hatte im August dieses Jahres einen tragischen Trainingsunfall wobei er sich eine schwere Rückenverletzung zuzog. In den letzten Tagen wurde auch in der RNZ darüber berichtet. Uli Körber betonte auch daß dies leider auch die schwerwiegenste

Verletzung in der MSC - Vereinsgeschichte sei. Aber Jan ist ein Kämpfer und das Leben geht weiter. Die Hoffnung stirbt nie. Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalschlag nicht einfach ausbremsen. Wir geben auch die Hoffnung nicht auf, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht, das ist aber noch ein langer Weg und er muß sich zur Zeit noch auf den Rollstuhl verlassen. Natürlich hat er mit dem Rollstuhl einige Schwierigkeiten in seinem privaten Umfeld und es sind bauliche Maßnahmen in seiner Wohnung erforderlich. Der MSC hat diesbezüglich zu einer Spendenaktion aufgerufen und ein MSC - Spendekonto für Jan eingerichtet

„ MSC - Schefflenz e,V. NEVER GIVE UP 151-Jan Froede“.

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

 

An der MSC -Abschlussfeier wurden Fleyer mit Bankvordrucken verteilt damit jeder die Teilnahme an dieser Spende nutzen kann. In den kommenden Tagen werden auch diese Fleyer in der Öffentlichkeit ausgelegt. Neben einem Präsent wurde Jan auch weiterhin die besten Genesungswünsche überreicht.

Mit vielen Gesprächen und Zukunftsplänen verbrachte man, bei Musikalischer Unterhaltung durch DJ Klaus, noch einige vergnügte Stunden zusammen.

Harry Wansner(hawa)       

 

MSC  – Multimeister Jörg Albrecht, erfolgreich den ECC -

Europameisterschaftstitel im fränkischen Zirndorf eingefahren.

 

Noch einmal ein richtiges Highlight zum XCC Saisonende gab es mit der ECC Europameisterschaft am Samstag den 18.Oktober 2014 in Zirndorf nahe Nürnberg. Bei widrigen Bedingungen hatten sich zahlreich Teilnehmer zu diesen Europameisterschaftlauf in Zirndorf eingefunden, mit dabei auch die Piloten des Motorsportclub Schefflenz im ADAC.

Die Sand-Strecke in Zirndorf hatte alles zu bieten, was für einen anspruchsvollen Cross-Country Lauf nötig ist, eine tolle Cross-Strecke mit kniffliger Enduro-Sektion, mit Auf- und Abfahrten und zusätzlich noch eine Betonrohrpassage die es zu überfahren galt, das Ganze bestens für die Zuschauer einsehbar. Die Regenfälle an den Tagen zuvor machte es den Piloten nicht gerade leicht und so mancher hatte mit den aufgeweichten Bedingungen schwer zu kämpfen. Die Läufe zur Europameisterschaft wurden über die volle Distanz von 2 Stunden

ausgetragen. Gewürzt wurde das Abschluss-Event, bei dem die europäischen Meister der Klassen ermittelt wurden, von rassigen Rennen, bei denen viel Spannung geboten war. Für die Wertung zur ECC- Europameisterschaft wurde auch das Ergebnis der GCC-Meisterschaft miteinbezogen.

Entgegen den üblichen Gewohnheiten gingen am Samstag pünktlich um 09:30 Uhr früh, im ersten Lauf nicht weniger als vier Klassen an den Start. Außer den erfahrenen XC Super Seniors, den XC Women und den hoch motivierten  XC Youngster waren auch noch die weniger erfahrenen XC Beginners mit von der Partie. Schlag auf Schlag beim Startschuss folgte und eine Reihe nach der anderen und binnen 2 Minuten waren die mehr als 200 Starter gut verteilt und ohne die sonst immer an der ersten kniffligen Stelle auftretenden Staus im Feld unterwegs. Bei den XC Super-Senioren mit MSC-Multimeister Jörg Albrecht (Beta) MainJet/Beta-Versand.de , klemmte sich unmittelbar nach der ersten Kurve ans Hinterrad von Jörg Steenbock. Doch schon wenig später übernahm der Deutsche GCC – Meister Jörg Albrecht die Spitze des Feldes. Nach dem Tankstop von Albrecht konnte Steenbock die Führung wieder übernehmen, jedoch dicht gefolgt von Jörg Albrecht. Die beiden erfahrenen XC Super Senior Piloten schenkten sich nichts, es ging um den Sieg und somit auch um die Europameisterschaft. Gegen Rennende konnte Jörg Albrecht erneut die Führung übernehmen und konnte die Attacken von Steenbruck bis zum Zieleinlauf souverän abwehren. Jörg Albrecht stand somit auf dem obersten Podestplatz beim EM-Finale in Zirndorf und nach seinem deutschen GCC - Meistertitel konnte Jörg Albrecht gleich noch den ECC-Europameistertitel in der  XC Super Senior Klasse erfolgreich und souverän für sich entscheiden.

Nach der Mittagspause gingen die Klassen XC Senior, XC Pre Senior, XC Junior und die XC Sport 1 Klasse an die Startlinie.In der XC Senior Klasse gingen die MSC-Piloten Martin Gehse ( Yamaha ) vom Parthen Powersports und Jörg Zechmeister ( KTM ) vom Körber Offroad Racing Team an den Start und belegten die Plätze 15 und 32.

In der XC Junior Klasse fuhr MSC-Pilot Max Weber ein beeindruckendes Rennen, mit dem 6. Platz beim EM-Finallauf erreichte Max den tollen 5. Platz der Europameisterschaft.

In der XC Sport 1 Klasse zeigte Marvin Möhler ( KTM ) vom Eberle Hot-Stuff Racing ein sehenswertes Rennen und mit dem 6. Platz landete er auf dem 5. Platz der Europameisterschaft. MSC Pilot Christian Möhler fuhr auf den 15. Platz.

Gegen 15:00 Uhr wurde dann der letzte Lauf zur ECC  - Europameisterschaft gestartet, mit den Klassen XC Sport 2, XC Sport 3, XC Advanced, XC Expert und den XC Pros. In der XC Sport 2 Klasse fuhr MSC Pilot Gregor Schropp ( KTM ) vom Körber Offroad Racing Team ein kämpferisches Rennen. Nach einem guten Start bekam Schropp in der ersten Runde einen Plattfuß und musste in die Box um das Hinterrad zu wechseln, dadurch viel er bis auf den letzten Platz zurück. Gregor Schropp zeigte eine tolle Aufholjagd und kämpfte sich bis zum Rennende noch bis auf den 8. Platz nach vorne was ihm den beachtlichen 3. Podiumsplatz der Europameisterschaft einbrachte.

In der XC Sport 3 Klasse erzielte MSC Pilot Jano Knaus  ( KTM ) den 12 Platz und somit den 8. Platz in der Europameisterschaft.

Ein toller Saisonabschluss der Cross – Country Meisterschaft in Zirndorf war geboten, nun geht es  in die Winterpause und im neuen Jahr 2015 am 26./26. April, trifft man sich wieder zum GCC – Auftaktrennen in Walldorf / Werra Thüringen.

 

MSC – Super-Senior Jörg Albrecht konnte nach seiner Verteidigung des Deutschen GCC-Meisterschaftstitel jetzt auch erfolgreich zum ECC - Europameister 2014 im fränkischen Zirndorf gekrönt werden.

 

German Cross Country,

6. Lauf beim MSC – Schefflenz bei optimalen Bedingungen.

MSC – Multimeister Jörg Albrecht, vorzeitige Titelverteidigung vor

heimischer  Kulisse bei den XC Super-Senioren.

 

Der 6. Lauf zur German Cross Country  Serie beim ADAC Motorsportclub Schefflenz konnte diesmal bei optimalen Bedingungen, besonders am Rennsonntag, ausgetragen werden. Nachdem es den ganzen Freitag regnete war die Strecke reichlich gewässert und am Rennwochenende selbst hatte Petrus ein einsehen und weitere Regenfälle blieben aus.

Am Samstag früh war die Strecke noch feucht und rutschig jedoch besserte sich die Strecke zunehmend und am Samstag Mittag waren beste Streckenverhältnisse geschaffen.

Mit 660 Angemeldeten Fahrern war es auch ein GCC-Teilnehmerrekord beim MSC Schefflenz der dieses Jahr zum 9. mal dieses GCC-Event ausgetragen hat.

Mit dabei auch 30 Piloten vom MSC-Schefflenz die um die begehrten Meisterschaftspunkte kämpften.

Den Zuschauern konnten wieder hochkarätiger Motorsport  auf internationalem Niveau geboten werden und am Sonntag Nachmittag ließ es sich dann auch die Sonne nicht nehmen beim MSC-Schefflenz zu erscheinen.

Am Samstag morgen um 9:00 Uhr fiel bei der Startschuß zum 1. Lauf des Tages mit der Klasse  XC Youngtimer und XC Oldtimer Klasse bei einer Renndistanz von 40 Min.. Bei der Oldtimer Klasse fuhr MSC-Oldie Roland Feil auf einer 250 ccm 2-Takt Yamaha auf den sensationellen 4. Platz und somit das Podium nur knapp verfehlt.

Gegen 10:00 Uhr gingen die XC Super-Senioren und XC Gäste Klasse an die Startlinie, wobei hier die Renndistanz von 120 auf 60 Minuten gekürzt wurde. Bei den XC Super-Senioren mit

MSC-Multimeister und Führender der Meisterschaft Jörg Albrecht (Beta) MainJet/Beta-Versand.de ging es um die vorzeitige Titelverteidigung bei seinem Heimrennen. Vom Start weg ging Albrecht als dritter auf die anspruchsvolle Strecke und hatte schon nach der ersten Runde einen respektablen Vorsprung. Im Verlauf des Rennen  kontrollierte Albrecht souverän das Fahrerfeld und konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und wurde am Rennende mit über 3 Minuten Vorsprung als Laufsieger und gleichzeitig erneut als vorzeitiger Titelträger  bei den XC Super-Senioren abgewunken. Demnach ist der GCC – Endlauf im Oktober in Bühlertann für Albrecht reine Formsache, natürlich ist Jörg Albrecht bestrebt die GCC-Saison mit einem Sieg zu beenden. Ein starkes Rennen fuhr auch MSC-Pilot Peter Held ( KTM ) der den 8. Platz der Top-Ten Platzierung erzielte.

In der XC Gäste Klasse fuhr MSC-Pilot Daniel Schimpel ( KTM ) ein sehr starkes Rennen, er konnte den Heimvorteil ausnutzen und den Sieg sensationell für sich entscheiden. Somit stand Daniel Schimpel auf dem obersten Podestplatz in der XC-Gäste Klasse. Die MSC-Piloten Alexander Förschner und Eric Trunk, belegten die Plätze 22 und 29.

Nach der Mittagspause gingen um 13:00 Uhr die XC Damen und XC Anfänger an den Start. Hier wurde auch die Renndistanz von 120 auf 60 Minuten verkürzt.

Bei den Damen fuhr die MSC Rennamazone Jenny Poslovsky (KTM) vom Parthen Powersports ein sehenswertes Rennen und fuhr mit einem 5. Platz in die Top-Ten. In der XC Anfänger Klasse fuhr Stefan Lebert ( Kawasaki ) vom Eberle Hot-Stuff Racing auf den 24. Platz, MSC-Pilot Sven Müller ( Kawasaki ) hatte bereits in der 2. Runde einen technischen Defekt und musste das Rennen leider vorzeitig beenden.

Um 16:00 Uhr wurde der letzte Lauf des Tages gestartet mit den Klassen XC-Junioren, XC-Youngster, XC- Senioren und XC-Pre-Senioren, durch die Rennen zuvor trocknete die Strecke zunehmend ab und somit konnte der Lauf über die volle Renndistanz von 120 Minuten gefahren werden. Bei den XC-Junioren fuhr MSC-Pilot Max Weber ( KTM ) vom Körber Offroad-Racing Team ein starkes Rennen. Max gelang ein guter Start und bog als Führender in die erste Kurve und sicherte sich somit den Hole-Shot. Noch im Verlauf der Startrunde zog jedoch Tim Apolle an Max vorbei und setzte sich an die Spitze des Feldes. Max Weber fuhr ein phantastisches Rennen und konnte den 2. Podiums-Platz souverän bis ins Ziel für sich behaupten. Bei den XC-Youngsters belegten die MSC-Piloten Jan Müller, Nils Froede und Rene Volk den 13.14. und 23. Platz. MSC-Pilot Moritz Trunk musste leider nach einem Sturz das Rennen vorzeitig beenden.

Bei den XC-Senioren fuhr MSC-Pilot Wolfgang Froede ( Suzuki ) mit dem 10. Platz noch in die Top-Ten. MSC-Pilot Jörg Zechmeister fuhr auf den 27. Platz.

Um 18.30 Uhr wurde dann das High-Light mit dem 2. Mofarennen beim MSC-Schefflenz auf der Jugendstrecke gestartet. 13 Teams mit bis zu 3 Piloten gingen dabei an den Start. Als Lokalmatadoren gingen die Biker-Boys mit MSC-Pilot Martin Gehse und mit Silas und Kai Poslovsky an den Start.Das Mofarennen ging über eine Distanz von 90 Minuten wobei die Teams mit 1 Mofa ins Rennen gingen und in der Boxengasse beliebig die Piloten der jeweiligen Teams ausgewechselt werden konnten. Natürlich waren die Rennmofas für den Geländeeinsatz entsprechend umgebaut und modifiziert, jedoch die typischen Mofapedalen mussten beibehalten werden. Am Rennende wurde Jooß Lukas als Einzelfahrer als Sieger des 2. Mofarennen beim MSC-Schefflenz abgewunken. Die MSC-Lokalmatadoren mit Martin Gehse und Silas und Kai Poslovsky von den Biker-Boys bekamen technische Probleme und mußten das Rennen leider vorzeitig beenden. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Mofarennen mit großer Begeisterung.

In der Nacht zum Sonntag gab es keine Regenschauer und somit herrschten auf dem erweiterte WM-Parcour des MSC-Schefflenz für den Rennsonntag traumhafte Bedingungen und die Rennen wurden mit voller Renndistanz ausgetragen.

Pünktlich um 08:30 Uhr gingen dann am Sonntag morgen die XC Quad Pro, XC Quad ,XC Quad Senior und die ATV Klasse an die Startlinie.In der XC Quad  Klasse fuhr MSC Quad-Pilot Sebastian Feil ( KTM ) ein kämpferisches Rennen und stand mit einem sensationellen 3. Platz noch auf dem Podium. In der XC Quad Senior Klasse belegte MSC Quad-Pilot Harry Wansner ( Yamaha ) vom Michels Quad  den 13. Platz.

Anschließend ging die XC Wild-Child Klasse 1 mit 65 ccm und Wild-Child Klasse 2 mit 85 ccm an den Start. In der Wild Child Klasse 2, bis 85 ccm fuhr MSC-Pilot Leon Wolf mit dem 5. Platz ein beachtliches Rennen. MSC Wild-Child Piloten Kevin Bischofberger und Nico Wansner vom KTM Körber Offroad-Racing Team  belegten die Plätze 13 und 16.

Gegen 11:30 gingen die XC Sportklassen 1, 2 und 3 an den Start. In der XC – Sportklasse 1 fuhr MSC-Pilot Marvin Möhler ( KTM ) vom Eberle Hot-Stuff Racing ins Rennen. Marvin war vom Start weg in der Spitzengruppe und konnte sogar die Führung übernehmen, doch am Zielsprung kam Marvin leider spektakulär zu Sturz und musste die  Führung abgeben. Marvin konnte sich wieder aufrappeln und das Rennen fortführen und wurde noch auf dem 5. Platz im Ziel abgewunken. MSC-Pilot Christian Möhler ( KTM ) vom Körber Offroad-Racing Team belegte den 18. Platz.

In der XC Sportklasse 2 fuhr MSC-Pilot Gregor Schropp ( KTM ) vom Körber Offroad Racing Team ein kämpferisches Rennen und wurde als Sieger, mit nur einer Motorradlänge, auf den zweitplatzierten abgewunken. Somit reist Gregor Schropp mit einem Punkt Vorsprung als Tabbellenführer zum GCC-Endlauf am 03./ 04. Oktober nach Bühlertann. Andreas Feil ( KTM ) vom Eberle Hot-Stuff Racing

Fuhr auf den 13. Platz.  In der XC Sportklasse 3 fuhr MSC-Pilot Jano Knaus ( KTM ) auf den sensationellen 3. Platz und stand somit noch auf dem Podium.

Um 14:00 wurde dann der letzte Lauf beim 6. Meisterschaftslauf in Schefflenz gestartet, mit den Klassen, XC-Pro, XC-Expert und XC-Advanced. Bei den XC-Advenced belegten die MSC-Piloten Rene Wischer und Nico Remmler die Plätze 10 und17.

Bei optimalen Bedingungen ging wieder eine sehr erfolgreiche GCC Veranstaltung  auf dem Schefflenzer WM Parcours zu Ende und es konnten wieder zahlreiche Podestplätze an die MSC-Piloten vergeben werden. MSC Vorsitzender Uli Körber durfte auch den Bürgermeister von Schefflenz Rainer Houck an der Strecke willkommen heißen, die auch zusammen die Siegerehrungen am Rennsonnstag durchführten. Die Gesamtorganisation, sei es die Streckenführung, die Streckensicherung und Streckenposten, die Bewirtung im großen Festzelt, die ärztliche Versorgung mit der DRK – Ortsgruppe Allfeld und dem Rennarzt Dr. Stephan Hemmer, übertraf auch in diesem Jahr wieder alle Erwartungen. In diesem Sinne auch ein großes Dankeschön an die vielen Helfer,  Funktionäre und allen die zum Gelingen des German Cross Country Laufes auf dem MSC-Schefflenz WM-Pacours beigetragen haben. MSC-Vorsitzender Uli Körber hatte mit seiner Mannschaft wieder einmal mehr alles im Griff und die GCC-Veranstaltung mit Bravour gemeistert,

Der GCC - Endlauf  wird am 03./04. Oktober 2014 in Bühlertann bei Schwäbisch Hall ausgetragen. Harry Wansner ( hawa )

 

MSC Multimeister Jörg Albrecht, sicherte sich vorzeitig die Titelverteidigung vor heimischer Kulisse bei den XC Super-Senioren.

 

MSC Pilot Gregor Schropp ( KTM ) holte bei seinem Heimrennen in einem Herzschlagfinale den 3. Sieg in Folge in der XC Sport 2 Klasse, Gregor reist nun mit 1. Punkt Vorsprung zum Endlauf nach Bühlertann und der Meistertitel ist in greifbarer Nähe.

MSC-Pilot Max Weber ( KTM ) fuhr ein starkes Rennen. Max sicherte sich den Hole-Shot und mit einen phantastisches Rennen konnte er den 2. Podiums-Platz in der XC Junior Klasse souverän für sich behaupten.

MSC Quad-Pilot Sebastian Feil ( KTM ) fuhr ein kämpferisches Rennen und stand mit einem sensationellen 3. Platz noch auf dem Podium in der XC Quad-Sport Klasse.